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Die Baudenkmäler des achämenidischen
Weltreiches
Die heutige Provinz Fars ist das Stammland der Perser, das immer
wieder der entwicklungspolitische Mittelpunkt ganz Irans war. Von hier aus wurden
Weltreiche geschaffen wie das erste persische Großreich der Achämeniden. Ein Ausdruck
seiner ungeheuren Macht war eine einmalige Monumental-Architektur, die den Reisenden noch
heute in Staunen versetzt. |
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| "Mensch, wer du auch sein und woher du kommen
magstdenn daß du kommen wirst, weiß ich - ich bin Kyros, der den Lersern die Herrschaft
erworben hat. Mißgönnt mir nicht die wenige erde, die meinen Leichnam verdeckt." |
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Persepolis, die "Stadt
der Perser" |
| Rund 40 Kilometer nordöstlich von Shiraz findet man
die imposanten Überreste der Palastresidenz Persepolis aus der Zeit der antiken
Achämeniden-Könige. Den Grundstein legte einst Darius der Große, der damit den Anstoß
zu einer knapp sechzig Jahre währenden Bauzeit gab. Insgesamt wurde unter acht
achämenidischen Herrschern an der Anlage gearbeitet. Trotz der Zerstörung durch
Alexander den Großen im 4. Jh. v. Chr sind die zahlreichen, gut erhaltenen Säulen des
antiken Persepolis noch heute weithin sichtbar. |
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| Zu besonderen Anlässen wurden Zeremonien und
Empfänge in kunstvollen, detailgetreuen Reliefs dargestellt; beispielsweise Empfänge der
Abgesandten des achämenidischen Weltreichs an religiösen und nationalen Feiertage. Oder
eine Szene mit Gesandten aus den Ländern des Reiches, die das Tor der Völker
durchschreiten, um die prunkvolle Empfangshalle zu betreten. |
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| Naqsh-e Rostam, die Felsengräber der Großkönige Wenn
man von Persepolis 4 km in nördlicher Richtung fährt, erreicht man die Gräberstadt von
Naqsh-e Rostam. Die Bauweise der Totengrüfte - gewaltige kreuzförmige Fassaden, die
reich mit Reliefs und Inschriften verziert sind - ist erkennbar an die Architektur
der achämenidischen Paläste von Persepolis angelehnt. Unterhalb der Felsengräber haben
sich die Herrscher der sassanidischen Epoche auf acht Felsreliefs verewigt. |
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| Pasargadae, die älteste Residenz der Achämeniden Nach
seinem Sieg in der Entscheidungsschlacht gegen den medischen König Astyages gründete
Kyros II. hier in der Hochebene von Dasht-e Morghab die erste achämenidische
Königsresidenz.
Die Überreste der Stadt Pasargadae sind das älteste nachweisbare Beispiel
eines Paradeisos - einer Gartenanlage mit künstlichen Wasserläufen und Seen, im
harmonischen Wechselspiel mit kleinen Palastbauten und Pavillons.
Im Süden der großflächigen Stadtanlage beeindruckt das aus hellen
Kalksteinquadern errichtete Grabmonument des Kyros II., das im Volksmund seit der
islamischen Zeit auch "Grab der Mutter des Salomon" genannt wird. |
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