|



| |
|
| Oasen am Rande der Wüste - Isfahan und Yazd |
| Zu den historischen Kernräumen Irans und gleichzeitig
zu den wirtschaftlich bedeutsamen Zentren des Landes zählt die Provinz Isfahan, die sich
von der Salzwüste Dasht-e Kevir im Nordosten bis in die Region am Persischen Golf im
Südwesten erstreckt. Die dominierende Metropole Isfahan liegt als Oasenstadt in einem
Tal, umgrenzt von Gebirgsketten, aus denen der Zayandeh - der "Ewige Fluß" -
entspringt. |
 |
| "Und so spann sie den faden ihrer geschichten
fort, unterbrach ihn am ende jeder Nach, um ihn mit der erlaubnis von könig schahrüar in
der folgenden nacht wieder aufzunehmen... und so vergingen tausendundeine Nacht" |
Das Gebiet, das heute
Yazd umfaßt, gehörte ursprünglich ebenfalls zur Provinz Isfahan. Erst 1969 wurde die
Provinz mit der gleichnamigen Hauptstadt neu geschaffen. Obwohl in einer wüstenartigen
Region gelegen, spielt die Landwirtschaft in Yazd eine große Rolle. Möglich wurde dies
durch das jahrhundertealte persische Bewässerungssystem der Quanate. Wie überall in den
Wüstenregionen Persiens nutzte man das zirkulierende Grundwasser den s umliegenden
Gebirges und schleuste es über bis zu 60 Kilometer lange unterirdische Kanäle, die sich
bis heute in ihrer Funktion erhalten haben. |
 |
 |
Isfahan, Stadt
der Scheherazade |
| Wo
hätte die berühmteste Erzählerin der Welt den Stoff für ihre Geschichten aus 1001
Nacht finden sollen, wenn nicht hier. Wer Isfahan betritt, wird sofort gefangengenommen
von der geheimnisvollen, märchenhaften Atmosphäre dieser Stadt. Die türkisfarbenen
Kuppeln und schillernden Kacheln der Moscheen prägen das Bild der Stadt - Seite an Seite
mit den prächtigen, den Zayandeh-Rud überspannenden Arkadenbrücken. Der Imam-Platz -
einst Polofeld des Safawiden-Herrschers Abas des Großen - gehört zu den schönsten der
Welt. Eingerahmt von doppelstöckigen Ladenarkaden, wird er flankiert von einem Basar, der
schier alles bietet, dem Königspalast sowie zwei der bemerkenswertesten Moscheen
Persiens. Wer diese Pracht in vollen Zügen genießen will, kann dies am besten bei Tee
und Wasserpfeife in einem der stets gut besuchten Teehäuser oder auf den ausgebauten
Brückenpfeilern über den gurgelnden Strömen des Zayandeh.Rud. |
 |
|
Yazd -
Zarathustras Vermächtnis |
Yazd, Hauptstadt der gleichnamigen
Provinz, ist eine Oase im Herzen Irans. Sie liegt 1215 Meter hoch am Nordrand der großen
Salzwüste Dasht-e Kevir, wird im von der Dasht-e Lut begrenzt und ist wie Isfahan von
Bergen umgeben. Hier hat sich die zarathustrische Religion in sehr starker Ausprägung am
längsten und reinsten. Zahlreiche Feuertempel und Dakhmeha ("Türme des
Schweigens", Begräbnisstätten) bestimmen das Bild der Umgebung und verweisen auf
Yazd als Hochburg der zarathustrischen Feuerreligion - die einzige Religion, die selt der
Antike bis heute in Persien praktiziert wird. Seit der Zeit Marco Polos (13. Jh) war Yazd
außerdem für seine Teppich-, Seiden- und Brokatherstellung bekannt; eine Tradition, die
bis heute in den Manufakturen der Stadt lebendig geblieben ist Sehenswert auch die
Freitagsmoschee mit dem höchsten Doppelminarett-Portal des Iran sowie die Altstadt mit
ihrer reizvollen historischen Lehmziegel-Architektur. |
 |
ausgewählte Rundreisen |
| |
Sri Lanka
Lesbos
Italien
Spanien
Florida
South Carolina
Kreuzfahrten
Freizeitparks
Flüge
Cluburlaub
|