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Hiva Oa Ua Pou Ua Huka Tahuata Fatu Hiva



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Marquesas Inseln......... |
| Das “Menschenland“ (Henua
enana), Ausgangspunkt der Besiedlung des “Polynesischen Dreiecks" zu Anfang
unseres Zeitalters, umfasst etwa zehn zerklüftete Inseln in Äquatornähe.
1500 km von Tahiti entfernt. Ihre Küsten besitzen kein Barriereriff, der
Charme dieser Inseln liegt vielmehr in den erodierten Buchten und den von
der Brandung umspielten. schroffen Felswänden. Die wilde Landschaft dieser
Inseln, wo Pferde und Ziegen frei leben und Land- und Meeresfrüchte
reichlich vorhanden sind, gehört zu den unvergleichlichen Schätzen
Polynesiens. Der Mythos vom Paradies. der Traum von der einsamen Insel am
Ende der Welt begeistert bis heute Seefahrer |
| und Abenteurer. Melville, Radiguet,
Stevenson. Segalen haben diesen Traum erlebt. und Paul Gauguin und Jacques
Brei haben hier ihr Herz gelassen. Die sechs Hauptinseln, die der Legende
nach von den Göttern Oatea und Atanua zu einem “Großen Haus“ geformt wurden,
teilen sich in zwei Inselgruppen: die nördliche Inselgruppe mit der großen
Insel Nuku Hiva, den zuckerhutförmigen Gebirgen von Ua Pou und der
Pferdeinsel Ua Huka; und die südliche Inselgruppe mit Hiva Oa, der Insel mit
den monumentalen Tiki, und die vom spanischen Entdecker Mendana
erschlossenen Inseln Tahuata und Fatu Hiva. Jede der Inseln ist stolz auf
ihre |
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Eigenheiten, und der neu
aufflammende kulturelle Elan der Marquesas-Inseln erhebt den Anspruch, sich
von Tahiti zu differenzieren oder es sogar zu überflügeln. Die singende
Sprache der Marquesas-Inseln, die rhythmischen Haka-Gesänge und Tänze, die
traditionelle Kunst der Tätowierung mit ihrer ästhetischen und sozialen
Bedeutung, die Bildhauerei, die Tapa-Kunst, die Feine lokale Küche und der
Sandelholz-Boom:
All diese lokalen Besonderheiten erfüllen die aus begabten Seefahrern und
mutigen Kriegern hervorgegangene Bevölkerung mit Stolz. Die Transportmittel
sind an das zerklüftete, gewundene Relief der vulkanischen Berge mit ihren
isolierten Tälern, ihren Gelände- und Kieselsteinpisten angepasst. Das
schnellste Verkehrsmittel ist der Hubschrauber, um von einer Insel zur
anderen, nach Nuku Hiva oder zum Flughafen von Taiohae am anderen Ende der
Insel zu gelangen.
Wenn kein Pendelverkehr über den Seeweg zur Verfügung steht, wird oft auf
die Vermietung von Außenbord-Motorbooten zurückgegriffen, um von einem Dorf
zum anderen oder auf die Nachbarinsel zu gelangen. Die schlecht befahrbaren
Pisten können nur mit einem Geländewagen passiert werden, und vom Verkehr
über die Straße wird bei Regen abgeraten. Für Reiter ist das Pferd eine
praktische Möglichkeit, das Landesinnere kennen zu lernen und sich
fortzubewegen. |
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